Abfall der sich vermeiden lässt

Als oberstes Ziel gilt in der Abfallwirtschaft das Vermeiden von Abfällen. Denn wer vermeidet, produziert nicht nur weniger Abfälle, sondern sorgt dafür, dass wertvolle Rohstoffe und Energie gespart werden. Erst an zweiter Stelle steht das Verwerten von Abfällen. Nur, wenn sich Abfälle auch nicht verwerten lassen, müssen sie umweltverträglich beseitigt werden.

Wir haben Ihnen einige Tipps zusammengestellt, wie Sie Abfälle vermeiden können.

Brauche ich das wirklich ?
Prüfen Sie vor jedem Kauf, ob die Anschaffung eines Artikels wirklich sein muss.

Qualität zahlt sich aus
Qualitativ hochwertige Möbel, Elektrogeräte oder Spielsachen halten länger und lassen sich meist auch reparieren. Das rechnet sich für Sie und die Umwelt.

Weitergeben statt wegwerfen
Noch brauchbare Möbel, Elektrogeräte, Textilien, Spielwaren usw. können Sie über Anzeigen oder Flohmärkte verkaufen oder verschenken. Auch karitative und soziale Einrichtungen wie das Rote Kreuz sind froh über solche Angebote.

Stimmt die Chemie ?
Achten Sie bei Reinigungsmitteln, Lacken und Chemikalien für den Hobbybereich auf schadstoffarme Produkte und versuchen Sie, Chemikalien im Haushalt möglichst zu vermeiden.

Batterien vermeiden
Verwenden Sie netz- oder solarbetriebene Elektrogeräte. Ersetzen Sie Batterien möglichst durch Akkus.

Plastik ? Kommt nicht in die Tüte !

Benutzen Sie für Ihre Einkäufe z. B. Stofftaschen oder einen Korb. Wenn Sie häufiger spontan einkaufen, sollten Sie immer eine Stofftasche griffbereit im Auto oder in der Handtasche

Lose in die mitgebrachte Dose
Obst und Gemüse ist auf Wochenmärkten lose erhältlich. Auch in vielen Geschäften füllt man Ihnen Fleisch, Wurst, Käse, Backwaren direkt in eigene Behälter. Sogar Nägel, Schrauben, Knöpfe etc. werden wieder häufiger lose angeboten, so dass Sie nur die wirklich benötigte Stückzahl kaufen müssen.

Ändern Sie eigenen Verpackungsgewohnheiten !
Nehmen Sie statt Alufolie oder Butterbrotpapier eine Brotdose für Ihr Vesper.

Kleine Portionen, viel Müll
Meiden Sie Portionspackungen für Kaffeesahne, Süßigkeiten, Senf etc. Falls Sie diese Lebensmittel in größeren Mengen verbrauchen, lohnt sich der Umstieg auf größere Verpackungseinheiten auch finanziell.

Lassen Sie sich nicht „einwickeln“
Verzichten Sie auf übermäßig verpackte Waren, wie z. B. aufwendige Geschenkverpackungen bei Pralinen.

Nachfüllen spart Müll
Verwenden Sie Nachfüllpackungen und Konzentrate (z. B. bei Waschmitteln), da hierfür weniger Verpackung notwendig ist. Sie sollten aber auch hier gut verwertbare Materialien und Verpackungen, die aus einem einzigen Material bestehen, bevorzugen.

So feiert die Umwelt mit

Benutzen Sie bei Festen Porzellangeschirr, Edelstahlbesteck und Stoffservietten. Verpacken und verschöneren Sie Geschenke und Mitbringsel originell mit Handtüchern, Gläsern oder Naturmaterialien.

Schluss mit Ex und Hopp !
Verwenden Sie keine Wegwerfartikel wie Einweg-Nassrasierer, -Feuerzeuge, -Kameras oder - Kugelschreiber.

So viel Papier ist nicht von Pappe ...

Ein Aufkleber auf Ihrem Briefkasten „Bitte keine Werbung“ hilft, die Werbeflut in Ihrem Briefkasten einzudämmen. Oder lassen Sie sich in die „Robinson-Liste“ eintragen.